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Wenn Tattoos Probleme bereiten...

Etwa jeder fünfte Mensch weltweit hat sich ein Tattoo stechen lassen. Doch nicht immer verläuft alles reibungslos. Im Rahmen einer Studie wurden mögliche Hautreaktionen nach dem Tätowieren herausgestellt. Die Hautkomplikationen von 104 Patienten wurden näher unter die Lupe genommen. Im Ergebnis zeigte sich, dass am häufigsten granulomatöse Reaktionen auftraten, also kleine Knoten im Gewebe – bei 29 % der Betroffenen. Besonders häufig waren die Granulome bei schwarzen Tattoos. Allergische Reaktionen traten vor allem auf rote Tinten auf, insgesamt bei 22 % der Tätowierten.

Die meisten Hautprobleme ließen sich gut mit starken Cremes oder Salben behandeln, etwa mit Kortison. Nur in Einzelfällen waren Spritzen mit Kortison oder sogar Medikamente zum Einnehmen nötig, wenn Granulome nicht auf die Salben ansprachen. Weitere mögliche Komplikationen waren Infektionen, Hautekzeme durch Kontakt mit Pflegeprodukten und Schäden durch zu starkes Stechen („overworked Tattoo“). Hauttumore nach Tattoos sind sehr selten und meistens gutartig. Es wird darauf hingewiesen, dass man Kontaktreaktionen auf Cremes oder Pflegeprodukte nicht mit einer Tintenallergie verwechseln sollte. Ein Hinweis darauf ist, dass solche Ekzeme sich großflächig ausbreiten und nicht nur auf das Motiv beschränkt sind.

Gallus, S.
Granulome sind häufigste Tattookomplikation
Medical Tribune 11/2025

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